In den Häusern scheint sich bis jetzt noch nicht viel getan zu haben, anders sind es da bei der Werbung für neue Azubis aus.
Seit einiger Zeit sind auf Youtube fünf kurze Filmchen zum Thema Ausbildung zu sehen. Ob diese gut oder einfach nur schwachsinnig sind, muss jeder für sich selbst entscheiden. Allerdings scheint zumindest ein Bereich bei Karstadt die Zeichen der Zeit erkannt zu haben. Wenn auch relativ spät.
Ganzen Artikel lesen…
Es ist Donnerstag 7:58 Uhr, das Radio läuft. Nun kommt der aktuelle Wetterbericht mit den Aussichten für den heutigen Tag.
“Den ganzen Vormittag ist mit glatten Straßen auf Grund von gefrierender Nässe zu rechnen. Wir raten all denen, die nicht unbedingt raus müssen, heute daheim zu bleiben.”
Nun, da denkt man sich ja erst mal nichts böses. Bleiben halt alle daheim, die nicht zur Arbeit müssen.
Ein Verkäufer denkt nach diesem Wetterbericht aber an ganz andere Dinge.
Ganzen Artikel lesen…
Selbst kurz vor, während und erst recht nach der Insolvenz, bildet Karstadt in vielen verschiedenen Berufsfeldern aus.
Nach dem im letzten Jahr, während der Insolvenz, nicht ganz so viele Azubis eingestellt wurden, darf es nun wieder etwas mehr sein. Im Gegegsatz zu vielen anderen Betrieben, ist es bei Karstadt noch nicht zu spät für eine Bewerbung um einen Ausbildungsplatz zum 01.09.2011.
Ganzen Artikel lesen…
Neben dem Insolvenzverwalter, zumindest was seinen Verdienst angeht, gibt es noch eine weitere Gruppe, die ganz klar als Gewinner dieser Insolvenz hervorgehen.
Das dies nicht die Mitarbeiter sein werden dürfte mehr als klar sein. Auch sind es nicht das Management oder die Lieferanten.
Die eigentlichen Gewinner dieser Insolvenz sind die PR-Agenturen von Görg, Berggruen, Borletti, Highstreet usw. Wahrscheinlich geht es gar nicht mehr um irgendwelche Detailfragen, sondern nur noch darum, wessen PR-Agentur die schönsten und meisten Schlagzeilen im Lande bekommt.
Die Stunde der Strippenzieher (Handelsblatt vom 23.08.2010)
… wenn bis zum 02. September der neue Mietvertrag nicht unterschrieben wird.
Diese Aussage stammt von Herrn Berggruen. Seiner Meinung nach kann ein lebendiges Unternehmen wie Karstadt nicht ewig nur verwaltet werden. Dem ist auch nichts hinzuzufügen.
Die Schuld an den neuerlichen Verzögerungen wird nun vor allem der Deutschen Bank in die Schuhe geschoben. Diese hat in den vergangenen Wochen unterschiedliche Aussagen zum Thema Mietvertrag gemacht. Mal hieß es, wir unterstützen Herrn Berggruen, mal sollte Herr Borletti unterstützt werden.
Das ganze Interview in der FAZ ist online unter dem unten stehenden Link zu lesen.
Im Gespräch: Karstadt -Interessent Berggruen
In der WAZ ist ein Kommentar zu Karstadt zu lesen.
Sabine Brendel erinnert in diesem an die 25.000 Beschäftigte und zehntausende Angestellte bei Lieferanten, die seit letztem Jahr um ihren Job bangen.
Sie schreibt auch, dass ein baldiges Ende der Mietverhanldungen wichtig ist, um die Wareneinkäufe für das kommende Frühjahr zu tätigen.
WAZ: Karstadts Weg bleibt steinig. Kommntar von Sabine Brendel
Wie zu erwarten war, erhielt Maurizio Borletti gestern vom Insolvenzverwalter und dem Gläubigerausschuss eine Abfuhr bzw. war sein kurzfristig eingereichtes Angebot kein großes Thema auf der gestrigen Sitzung.
Argumentiert hat Herr Görg das Angebot aus Italien in den letzten Tage schon. Der laufende Verkaufsprozess war eine Argumentation. Mit einem weiteren Argument, welches Herr Görg nutzt, hat er gar nicht mal unrecht. Jeder hatte lange genug die Chance, bis Ende Mai ein Angebot für Karstadt abzugeben. Im Juni ist dann nun mal die Entscheidung Berggruen gefallen und es besteht seit dem ein laufender Verkaufsprozess.
Doch die vorläufige Abfuhr an Borletti war wohl nicht die einzige Entscheidung des Gläubigerausschusses.
Ganzen Artikel lesen…
Die ganzen Nachrichten der letzten Tage kann man eigentlich gar nicht mehr in kürze zusammenfassen. Ein Versuch ist es trotzdem wert.
Geht man chronologisch vor, müssen wir zurück auf Samstag blicken. Dort berichtete die B.Z. von einer Feier in der Villa Dibelius, an der auch Herr Berggruen, verkleidet als Hippie, teilnahm. Eine interessante Mischung, auch wenn Herr Dibelius selbst nicht anwesend war.
Am Sonntag berichtete auch die BamS über eben diese Party und erwähnte in einem Nebensatz, dass nun auch Herr Borletti ein Angebot über 100 Mio € für Karstadt abgegeben habe.
Ganzen Artikel lesen…
In der heutigen Börsen-Zeitung ist ein interessanter Kommentar zu den aktuellen Geschehnissen bei Karstadt zu lesen.
Natürlich geht man in dem Kommentar auf die aktuellen Verhandlungen zwischen Highstreet und Berggruen ein. Auch werden die häufigen Verschiebungen von Fristen angesprochen. Das interessanteste ist allerdings, dass das eigentlich Hauptproblem, was Karstadt noch bevor steht, angesprochen wird. Über dieses ist in der Presse so gut wie nirgends etwas zu lesen ist.
Kommentar: Drama um Karstadt ( Börsen-Zeitung )
Gut zwei Wochen war die Seite nicht erreichbar, heute ist sie es endlich wieder.
Was hat sich seit dem bei Karstadt getan?
Im Grunde nicht viel. Wieder einmal waren nicht alle Bedingungen erfüllt, damit das Amtsgericht dem Insolvenzplan zustimmen konnte, wieder einmal musste der Termin verschoben werden.
Ganzen Artikel lesen…